Aikido und Bewegung e. V. Freiburg

               Freude in Bewegung

Als einer der führenden Meister in den Kampfkünsten entwickelte O Sensei Ueshiba mit dem  Aikido die jüngste der traditionellen Kampfkünste.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und den zwei Atombombenabwürfen war auch in Japan die Zeit endgültig vorbei, in der es möglich war, als Einzelner seine Familie, sein Vaterland und die eigenen Werte zu verteidigen.

Meister Ueshiba entwickelte jetzt seine Kampfkunst weiter. Es ging darum, die Klarheit und Intensität der Aufmerksamkeit die in den Kampfkünsten gefordert ist, in der veränderten Welt weiter und für das Alltagsleben tauglich zu entwickeln.


Die innere Lebensenergie Ki erfahrbar und wirksam zur Entfaltung bringen.

Den Geist des harmonischen Miteinanders, Ai, zur Basis aller Bewegungen werden zu lassen.

Den Weg, Do, weiter begehbar zu halten.                                                           


Das Üben

In der Regel wird zu Zweit geübt.

Die Rollen des Uke (der Angreifer) und des Tori (der Herausgeforderte) werden ständig gewechselt.

Die Aufgabe des Uke ist es mit größtmöglicher Entschlossenheit, Aufmerksamkeit und Können dem Tori in einer vorher gezeigten Form anzugreifen.                                                                     

Die Aufgabe des Tori ist es genau den vorgebrachten Angriff zu akzeptieren. Dem Angriff soviel Raum zu verschaffen, dass er mit seiner eigenen Bewegung eintreten und in größtmöglicher Harmonie die zu übende Technik wirksam anwenden kann.                                                                           

Dazu muss sich die innere Haltung des Tori von jeder gedanklichen Verhaftung lösen sich zu verteidigen oder einen Gegenangriff durchführen zu wollen.

Schon auf der körperlichen Ebene sind die angewandten Techniken auch bei einem deutlich stärkeren Partner wirksam. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, das zu Übende bleibt gleich. Angriffsform und Technik erkennen, beim Zuschauen die Schrittfolge abspeichern sowie beim Üben offen zu sein für das eigene Können und das des Partners.

Ausblick

In den ersten Jahren wird das Schwergewicht  mehr bei der Harmonie der Bewegung liegen. Mit wachsendem Können kommt der Fokus auf die Wirksamkeit der Technik hinzu. Die Techniken werden immer mit einem sanften Ende geübt. Aikidotechniken sind hochwirksam, deshalb gibt es in dieser Kampfkunst keine Wettkämpfe. 


Aikido fördert Offenheit, Klarheit, Koordination und Kontaktfähigkeit.